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Klassik | Orgelsommer mit Kilian Nauhaus | 18. Juli.2026 | Eintritt frei!


8. Juli 2026

Klassik öffnet die Herzen und verbindet Generationen auf einzigartige Weise. Im Rahmen des diesjährigen Dresdner Orgelsommers erwartet Sie ein ganz besonderes musikalisches Erlebnis, das die majestätischen Klänge der traditionsreichen Kreuzkirche Dresden in den Mittelpunkt stellt.

Am Samstag, dem 18. Juli 2026, um genau 15:00 Uhr verwandelt sich das historische Gotteshaus in einen Ort lebendiger Livemusik, der Musikliebhaber von nah und fern anzieht. Lassen Sie sich von einem sorgsam zusammengestellten Programm verzaubern.

Genießen Sie 45 Minuten klassische, virtuose Orgelmusik auf der berühmten, großen Jehmlich-Orgel, deren gewaltiges Klangspektrum den gesamten Raum erfüllt. Der Eintritt zu diesem hochkarätigen Klassikkonzert am Samstag ist vollkommen frei, sodass jeder Kulturinteressierte die Gelegenheit hat, erstklassige Orgelkunst ohne Barrieren zu erleben.

Klassik Orgelkonzert in der Kreuzkirche Dresden

Das musikalische Klassikprogramm schlägt einen eleganten Bogen durch die Epochen der großen Klassik und Romantik, interpretiert von einem wahren Meister seines Fachs. Zu Gehör gebracht werden hochkarätige Meisterwerke von Johann Sebastian Bach, Fanny Hensel und Robert Schumann.

Den Auftakt bildet Fanny Hensels kraftvolles Präludium F-Dur, gefolgt von Johann Sebastian Bachs tiefgründigem Choralvorspiel „Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654. Anschließend erklingen Auszüge aus Robert Schumanns berühmten „Sechs Fugen über den Namen BACH“ op. 60. Hierbei wird der Kontrapunkt mal langsam und sich steigernd, mal mit sanften Stimmen zelebriert.

Klassik Orgelkonzert mit Kilian Nauhaus
Kilian Nauhaus (c) Anja Zimmermann

Bachs virtuoses Schaffen wird zudem mit dem Werk „Wo soll ich fliehen hin“ (BWV 646) sowie der feierlichen Bearbeitung „Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“ BWV 650 gewürdigt. Abgerundet wird dieses klangliche Erlebnis durch das anspruchsvolle Präludium und Fuge d-Moll op. 16/3 von Clara Schumann. Zum Abschluss erklingt die monumentale Sonate c-Moll op. 65/2 von Felix Mendelssohn Bartholdy mit ihren charaktervollen Sätzen vom getragenen Grave bis zur finalen Allegro-Fuge.

An dem imposanten Spieltisch nimmt mit Kilian Nauhaus vom Französischen Dom Berlin ein international geschätzter Solist Platz, der Inbegriff für lebendige Klassik und tiefes musikalisches Verständnis ist. Geboren 1960 in Halle an der Saale und ausgebildet an der dortigen Evangelischen Hochschule für Kirchenmusik, blickt der profilierte Kirchenmusikdirektor auf eine jahrzehntelange, glänzende Karriere zurück.

Seine ausgedehnte Konzerttätigkeit führte ihn bereits durch ganz Deutschland sowie in zahlreiche renommierte Musikzentren weltweit, darunter nach Frankreich, Italien, Russland und Israel. Seine Interpretationen wurden bereits vielfach durch Funk, Fernsehen und CD-Aufnahmen dokumentiert.

Neben seiner Arbeit als Senior Organist an der Berliner Marienkirche und seinen innovativen YouTube-Einspielungen des Genfer Psalters glänzt Nauhaus auch als erfolgreicher Buchautor, dessen literarische Textfassung von Dantes „Göttlicher Komödie“ sogar den Weg auf die Theaterbühne fand.

Verpassen Sie nicht dieses außergewöhnliche Klassik-Orgelkonzert am Samstag, den 18. Juli 2026 um 15:00 Uhr in der Kreuzkirche Dresden – ein hochkarätiges Ereignis im Orgelsommer, das lange in Erinnerung bleiben wird.

Orgelsommer

Samstag, 18. Juli 2026, 15.00 – 15.45 Uhr
Kreuzkirche Dresden

45 Minuten virtuose Orgelmusik
Werke von Johann Sebastian Bach, Fanny Hensel und Robert Schumann
Kilian Nauhaus (Französischer Dom Berlin)

Freier Eintritt, freie Platzwahl

Große Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche Dresden, Orgelkonzert
Große Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche Dresden (c) André Wirsig

Klassik-Musikprogramm:

Fanny Hensel geb. Mendelssohn (1805–1847)
Präludium F-Dur

Johann Sebastian Bach (1685–1750)
„Schmücke dich, o liebe Seele“ BWV 654

Robert Schumann (1810–1856)
Aus „Sechs Fugen über den Namen BACH“ op. 60:
I. Langsam, nach und nach schneller und stärker
III. Mit sanften Stimmen

Johann Sebastian Bach
„Wo soll ich fliehen hin“ oder „Auf meinen lieben Gott trau ich in Angst und Not“ BWV 646

Clara Schumann geb. Wieck (1819–1896)
Präludium und Fuge d-Moll op. 16/3

Johann Sebastian Bach
„Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter“
(= „Lobe den Herren, den mächtigen König“) BWV 650

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Sonate c-Moll op. 65/2
– Grave/Adagio
– Allegro maestoso e vivace
– Fuga. Allegro moderato

Kilian Nauhaus

– wurde 1960 in Halle an der Saale geboren. Er absolvierte das Kirchliche Proseminar Naumburg und studierte von 1980 bis 1986 Kirchenmusik an der Ev. Kirchenmusikschule Halle (der heutigen Ev. Hochschule für Kirchenmusik). Er schloss mit dem A-Examen ab und war anschließend anderthalb Jahre lang am gleichen Institut als Chorassistent und Dozent tätig.

Seit 1987 ist er Kirchenmusiker an der Französischen Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) am Gendarmenmarkt in Berlin-Mitte. Eine umfangreiche Kon¬zert¬tä¬tigkeit führte ihn seither in zahlreiche Kirchen und Musikzentren ganz Deutschlands sowie nach Frankreich, Polen, den Niederlanden, Italien, Ungarn, Norwegen, Russland, Weißrussland und Israel. Seine Interpretationen wurden durch Funk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentiert.

Im Jahre 2010 verlieh ihm die Kirchenleitung der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz den Titel „Kirchenmusikdirektor“. Seit 2022 ist Kilian Nauhaus auch als Senior Organist an der Marienkirche am Alexanderplatz tätig.

Im Jahre 2024 begann Kilian Nauhaus mit der Veröffentlichung des Genfer Psalters auf YouTube, gesungen in deutscher Sprache von der Choralschola der Französischen Kirche zu Berlin unter seiner Leitung.

Kilian Nauhaus ist auch als Essayist und Autor hervorgetreten. Im Verlag Dohr Köln erschien seine nacherzählende Prosafassung der vollständigen „Göttlichen Komödie“ von Dante Alighieri (3. Auflage 2017). Das Düsseldorfer Schauspielhaus brachte 2018 die „Göttliche Komödie“ in Nauhaus‘ Textfassung auf die Bühne.

Klassik Orgelkonzert mit Kilian Nauhaus
Kilian Nauhaus (c) Anja Zimmermann