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Klassik | Orgelkonzert mit Sietze de Vries aus Groningen/Niederlande | 2. September 2026


31. August 2026

Klassik trifft auf meisterhafte Improvisationskunst: Am Mittwoch, dem 2. September 2026, lädt der Dresdner Orgelzyklus um 20:00 Uhr zu einem besonderen musikalischen Abend in die beeindruckende Atmosphäre der Kreuzkirche Dresden ein. Unter dem Motto „Ein Gast aus Friesland“ steht der niederländische Organist Sietze de Vries an der Orgel. Er verbindet in seinem Programm zeitlose Klassik von Johann Sebastian Bach und Josef Rheinberger mit beeindruckenden eigenen Improvisationen, die dem Konzert seine ganz persönliche Note verleihen.

Klassik: Ein Gast aus Friesland

Schon vor dem ersten Ton gibt es Gelegenheit, den Künstler näher kennenzulernen. Ab 19:19 Uhr heißt es „Unter der Stehlampe“: Bei einem Glas Orgelwein kommen Gäste und Organist miteinander ins Gespräch und stimmen sich bei erhellenden Einblicken und berauschenden Details auf das bevorstehende Konzert ein. Das Musikprogramm spannt anschließend einen weiten Bogen von Bachs grandioser Fantasia und Fuge C-Dur (BWV 573) über Bearbeitungen aus der Kantate „Was Gott thut, das ist Wohlgetan“ bis hin zu Josef Rheinbergers ausdrucksstarker Orgelsonate in a-Moll op. 98.

Große Jehmlich-Orgel der Kreuzkirche Dresden, Orgelkonzert
(c) André Wirsig

Sietze de Vries ist Organist an der berühmten Martinikirche in Groningen sowie Professor und Theorielehrer am dortigen Prinz-Claus-Konservatorium. Neben seiner weltweiten Konzerttätigkeit gilt seine besondere Leidenschaft der historischen Improvisationskunst. Auf Basis der alten Meister hat er eine eigene Lehrmethode entwickelt, die heute international geschätzt wird. Seine Ausbildung absolvierte er unter anderem bei Wim van Beek, Jan Jongepier und Jos van der Kooy und wurde bei zahlreichen renommierten Wettbewerben ausgezeichnet – darunter beim Internationalen Improvisationswettbewerb in Haarlem.

Klassik Orgelkonzert mit Sietze de Vries
Sietze de Vries (c) Lex Gunnink

Der vielseitige Musiker engagiert sich zudem als Pädagoge, Herausgeber der Fachzeitschrift Het Orgel und Korrepetitor der Nordniederländischen Chorschule, wo er eng mit seiner Frau, der Dirigentin Sonja de Vries, zusammenarbeitet. Wer lebendige Klassik, tiefgründige Orgelliteratur und den spontanen Zauber der Improvisation hautnah erleben möchte, ist an diesem Abend in der Kreuzkirche herzlich willkommen.

Orgelkonzert – Dresdner Orgelzyklus

Mittwoch, 02.09.2026, 20.00 – 21.00 Uhr (Einlass 19.00 Uhr)
Kreuzkirche Dresden


Ein Gast aus Friesland
Werke von Johann Sebastian Bach sowie Improvisationen
Sietze de Vries (Groningen/Niederlande)
19.19 Uhr: Unter der Stehlampe
Orgelwein und Organist im Gespräch –
Erhellendes und Berauschendes zum Konzert

Tickets: 8 € (erm. ab 6 €)

Tickets erhältlich an der Konzertkasse, online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Abendkasse in der Kreuzkirche (Eingang F) 60 Minuten vor Beginn geöffnet.

Ermäßigte Preise gelten für Kinder ab 6 Jahren (Eintritt erst ab 6 Jahren möglich), Schüler, Studenten, Auszubildende, Männer und Frauen, die Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten, Freiwillig Wehrdienstleistende (FWD), Inhaber des Dresden-Passes sowie Schwerbehinderte ab GdB 80 und deren Begleitpersonen.

Orgelkonzert, Dresdner Orgelzyklus, Holger Gehring, Orgelseminar

Das Klassik-Konzertprogramm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Fantasia und Fuge C-dur BWV 573

Was Gott thut, das ist Wohlgetan
a. Choral aus Cantate BWV 99
b. Trio à 2 Claviers et pédale BWV deest
c. Eröffnungs-Chor aus Cantate BWV 99

Sietze de Vries (* 1973)
Improvisation

Josef Rheinberger (1839-1901)
Orgelsonate in a-moll ‘Tonus Peregrinus’ op.98 nr.4
a. Tempo moderato
b. Intermezzo
c. Fuga cromatica

Sietze de Vries
Improvisation

Der Künstler

Sietze de Vries ist Organist an der Martinikirche in Groningen, Professor für Orgel und Theorielehrer am dortigen Prinz-Claus-Konservatorium und ist international als Konzertorganist tätig. Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit liegt auf dem Handwerk der Improvisation in Kombination mit alten Orgeln. Hierzu entwickelte er eine eigene Lehrmethodik, die sich an den alten Meistern orientiert. Mittlerweile kann diese Methode auch online verfolgt werden und hat international viele Anhänger.

Sietze de Vries selbst studierte unter anderem bei Wim van Beek, Jan Jongepier und Jos van der Kooy. Er gewann 15 Preise bei Orgelwettbewerben, darunter l’Europe & l’Orgue und dem Internationalen Improvisationswettbewerb Haarlem.

Als gefragter Spieler, Exkursionsleiter, Lehrer, Jurymitglied und Redner reist Sietze de Vries nicht nur durch ganz Europa, sein Arbeitsgebiet erstreckt sich auch auf die USA, Kanada, Russland, Australien und Südafrika.

Sietze de Vries ist ständiger Korrepetitor der Nordniederländischen Chorschule und arbeitet in dieser Funktion mit seiner Frau, der Dirigentin Sonja de Vries, zusammen. Die Roden Girl Choristers genießen einen hervorragenden Ruf als Botschafter der anglikanischen Kirchenmusik, zeigen aber auch, wie wichtig es ist, junge Talente zu fördern.

Neben den oben genannten Tätigkeiten ist Sietze de Vries als Herausgeber der Fachzeitschrift Het Orgel aktiv und schreibt viel über Improvisation, Orgelbau und Kirchenmusik.

Klassik Orgelkonzert mit Sietze de Vries
Sietze de Vries (c) Lex Gunnink