Chormusik | Canzonetta-Kammerchor Leipzig | Samstag, 11. April 2026
29. März 2026
Mit exzellenter Chormusik kommt der Canzonetta-Kammerchor Leipzig am Samstag, den 11. April 2026 um 17:00 Uhr, für eine stimmungsvolle Vesper in der Dresdner Kreuzkirche. Seit über 30 Jahren steht das Ensemble unter Gudrun Hartmann für einen homogenen Chorklang von fesselnder emotionaler Strahlkraft. Die rund 24 Sängerinnen und Sänger aus ganz Mitteldeutschland erarbeiten in intensiven monatlichen Phasen Programme, in denen technische Präzision auf spürbare Musizierfreude trifft.
Chormusik mit dem Canzonetta-Kammerchor Leipzig
Das Chormusikprogramm schlägt einen weiten Bogen von Johann Ludwig Bachs doppelchöriger Motette „Das ist meine Freude“ bis zu zeitgenössischen Meisterwerken von Eric Whitacre und Ola Gjeilo. Neben nordischen Impressionen von Kreek und Arnesen erklingen Werke von Hugo Distler und Albert Becker. J. S. Bachs festliches „Praeludium et Fuga D-Dur“ an der Orgel rundet die Vesper ab. Erleben Sie ein Ensemble, das mit stilsicherer Leidenschaft zeigt, warum es eine feste Größe in der deutschen Chorlandschaft ist.

Samstag, 11. April 2026, 17.00 – 18.00 Uhr (Einlass 16.15 Uhr)
Kreuzkirche Dresden
Eine Stunde himmlisch gute Musik
Nordische Lichter – Werke von Ola Gjeilo, Rihards Dubra, Albert Becker, Edward Elgar, Samuel Barber und Kim André Arnesen
Canzonetta Kammerchor Leipzig
Harm Bakker, Violoncello
Gudrun Hartmann, Leitung
Manuel Rotter, Orgel
Pfarrer Holger Milkau, Liturg
Zum Besuch der Vesper ist der Erwerb eines Programmes für 5 € pro Person erforderlich, erhältlich nur am Kircheneingang. Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte ab GdB 80 sind kostenfrei. Tipp: mit dem 4er Vespergutschein 25% sparen.

Chormusik-Programm:
Hugo Distler (1908–1942)
Wie der Hirsch schreiet
aus: „Jahrkreis“ op. 5, für dreistimmigen Chor
Cyrillus Kreek (1889–1962)
Õnnis on inimene
aus: „Taaveti Laulud – The Psalms of David”, für gemischten Chor a cappella
Morten Lauridsen (geb. 1943)
O nata lux
aus: „Lux aeterna“, für vierstimmigen Chor
Johann Ludwig Bach (1677–1731)
Das ist meine Freude
für zwei vierstimmige Chöre
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Praeludium et Fuga D-Dur BWV 532
für Orgel
Ola Gjeilo (geb. 1978)
Serenity*
für achtstimmigen Chor und Violoncello
Eric Whitacre (geb. 1970)
Lux aurumque
für achtstimmigen Chor
Kim André Arnesen (geb. 1980)
Even When He Is Silent
für sechs- bis achtstimmigen Chor
Albert Becker (1834–1899)
Erquicke mich mit deinem Licht
für vierstimmigen Chor
Rihards Dubra (geb. 1964)
Herr, bleib bei uns

Canzonetta – das ist pure Leidenschaft für anspruchsvolle A-cappella-Chormusik auf höchstem Niveau. Seit seiner Gründung 1991 in Leipzig hat sich der Kammerchor unter der Leitung von Gudrun Hartmann zu einem Ensemble entwickelt, das künstlerischen Anspruch mit tief empfundener Musizierfreude vereint. Die rund 24 begeisterten Sängerinnen und Sänger aus ganz Mitteldeutschland kommen einmal im Monat zu intensiven Probenphasen zusammen, um einen Chorklang von fesselnder emotionaler Strahlkraft zu formen. Dank ihrer fundierten stimmlichen Ausbildung verbinden sich die individuellen Facetten der Stimmen zu einem ausgewogenen und homogenen Ganzen – eine Begeisterung, die man in jedem Takt hören kann.
Das Repertoire von Canzonetta ist eine Einladung zu einer musikalischen Zeitreise durch fünf Jahrhunderte. Stilsicher und facettenreich bewegt sich das Ensemble von der Renaissance bis zur Gegenwart und lässt dabei kaum eine Epoche aus. Das Publikum erwartet eine anspruchsvolle Mischung aus geistlichen und weltlichen Chormusik-Werken: Von kunstvollen Motetten und Madrigalen über heitere Volksliedarrangements bis hin zu ausdrucksstarken Negro Spirituals gestaltet der Chor thematisch fein abgestimmte Programme, die sowohl herausfordern als auch berühren.
Diese Liebe zur Chormusik führt das Ensemble weit über die Leipziger Stadtgrenzen hinaus. Ob in etablierten bundesweiten Konzertreihen oder auf internationalen Reisen nach Israel, Schweden oder in die Niederlande – Canzonetta hat sich über Jahrzehnte ein begeistertes Publikum erschlossen. Dabei ist den Sängerinnen und Sängern die Nähe zum Zuhörer besonders wichtig: Sie gestalten ein festliches Konzert in einer Kathedrale mit derselben Hingabe wie einen atmosphärischen Strandgottesdienst. So wird jeder Auftritt zu einer hörbaren Bereicherung der deutschen Chorlandschaft und zu einem unvergesslichen Erlebnis für alle Sinne.