Barockmusik mit dem Mitteldeutschen Motettenchor | 18.04.2026
30. März 2026
Die Faszination für zeitlose Barockmusik führt Musikliebhaber am Samstag, dem 18. April 2026, in die Dresdner Kreuzkirche. Um 17:00 Uhr verwandelt sich der ehrwürdige Kirchenraum in einen Ort der Besinnung und klanglichen Pracht, wenn die traditionelle Vesper unter der Leitung von Wilfried Scheel zu einer musikalischen Reise durch die Jahrhunderte einlädt. Im Zentrum des Programms steht die tiefe spirituelle Kraft der Barockmusik, repräsentiert durch einen der größten Meister aller Zeiten: Johann Sebastian Bach.
Barockmusik mit dem Mitteldeutschen Motettenchor
Die Zuhörer dürfen sich auf ein hochkarätiges Ensemble freuen, das die facettenreichen Kompositionen zum Leben erweckt. Der Mitteldeutsche Motettenchor und die Sinfonietta Dresden gestalten gemeinsam mit den Solisten Stephan Scherpe (Tenor) und Daniel Blumenschein (Bass) ein Programm, das von der barocken Pracht bis zur Romantik reicht. Ein besonderer Höhepunkt ist Bachs Kantate „Du Hirte Israel, höre“ (BWV 104), die perfekt in die österliche Nachfolgezeit passt und die Brücke zur klassischen Barockmusik schlägt, während Andreas Strobelt an der Continuo-Orgel für das authentische Fundament sorgt.

Neben der instrumentalen und vokalen Barockmusik setzen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Charles Villiers Stanford romantische Akzente. Die doppelchörige Wucht des „Kyrie eleison“ und das filigrane „Beati quorum via“ zeigen die Weiterentwicklung sakraler Musiktraditionen auf. Anton Matthes wird zudem an der großen Orgel mit Bachs Triosonate e-Moll (BWV 528) die klanglichen Möglichkeiten des Instruments voll ausschöpfen und beweisen, warum die Barockmusik bis heute das Herzstück der Orgelkunst bildet.
Abgerundet wird der Nachmittag durch die dramatische Motette von Hans Fährmann sowie zeitgenössische Klänge von Josu Elberdin. Diese Vesper in der Kreuzkirche verspricht ein Erlebnis voller Emotionen und handwerklicher Perfektion zu werden, das die Tradition der Barockmusik in Dresden lebendig hält.
Vesper
Samstag, 18. April 2026, 17.00 – 18.00 Uhr (Einlass 16.15 Uhr)
Kreuzkirche Dresden
Eine Stunde himmlisch gute Musik
Werke von Gottfried August Homilius, Felix Mendelssohn Bartholdy, Charles Villiers Stanford, Hans Fährmann, Fredrik Sixten und Josu Elberdin
Stephan Scherpe, Tenor
Daniel Blumenschein, Bass
Mitteldeutscher Motettenchor
Andreas Strobelt, Continuo-Orgel
Sinfonietta Dresden
Wilfried Scheel, Leitung
Anton Matthes, Orgel
Superintendent Christian Behr, Liturg
im Anschluss Turmblasen der Dresdner Turmbläser
Zum Besuch der Vesper ist der Erwerb eines Programmes für 5 € pro Person erforderlich, erhältlich nur am Kircheneingang. Kinder bis 14 Jahre und Schwerbehinderte ab GdB 80 sind kostenfrei. Tipp: mit dem 4er Vespergutschein 25% sparen.

Musikprogramm:
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847)
Kyrie eleison
für Doppelchor
Charles Viliers Stanford (1852–1924)
Beati quorum via
für sechsstimmigen Chor op. 38, 3
Hans Fährmann (1860-1940)
Christus hat dem Tode die Macht genommen
für achtsstimmigen Chor op. 45, 1
Johann Sebastian Bach (1685–1750)
Triosonate e-Moll BWV 528
für Orgel
Johann Sebastian Bach
Du Hirte Israel, höre
Kantate zum Sonntag Misericordias Domini BWV 104
Josu Elberdin (geb. 1976)
Cantate Domino
Kanta Jaunari kantu berria