Mozart: Große Messe in c-Moll | Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores | 06.02.2027

Mozart: Große Messe in c-Moll: Ein Abend voller göttlicher Harmonie und menschlicher Leidenschaft erwartet Sie in einem der bedeutendsten Sakralbauten Deutschlands. Am 6. Februar 2027 wird die ehrwürdige Dresdner Kreuzkirche zum Schauplatz einer musikalischen Sternstunde, wenn eines der gewaltigsten und zugleich intimsten Werke der Musikgeschichte erklingt: Wolfgang Amadeus Mozarts „Große Messe in c-Moll“ (KV 427).

Dieses Meisterwerk nimmt in Mozarts Schaffen eine absolute Ausnahmestellung ein, da er es nicht als offiziellen Auftrag, sondern als tief empfundenes privates Gelübde für seine Frau Constanze komponierte. Obwohl das Werk unvollendet blieb, gilt es heute neben dem Requiem als die bedeutendste sakrale Schöpfung des Genies und verbindet barocke Pracht mit der emotionalen Tiefe der Wiener Klassik.

Mozart: Große Messe in c-Moll mit dem Dresdner Kreuzchor

Musikalisch sprengt die Messe die Konventionen ihrer Zeit und spiegelt Mozarts intensive Auseinandersetzung mit den barocken Meistern Bach und Händel wider. Dies zeigt sich besonders in den monumentalen, komplexen Doppelfugen der Chorsätze, die eine fast archaische Kraft entfalten. Gleichzeitig stehen diesen strengen Strukturen Momente von überirdischer Schönheit gegenüber, wie das berühmte „Et incarnatus est“. In dieser hochvirtuosen Sopran-Arie erreicht Mozart eine Zartheit, die den Zuhörer unmittelbar im Innersten berührt. Die dramatische Wucht des „Kyrie“ und der triumphale Glanz des „Gloria“ fordern von allen Beteiligten höchste technische Meisterschaft und machen die Spannung zwischen strenger Tradition und lichter Melodik fühlbar.

Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores 2026, Johann Sebastian Bach, h-Moll-Messe, Mozart, Große Messe in c-Moll
Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores (c) Martin Jehnichen

Die Interpretation dieses monumentalen Werkes liegt in den Händen zweier Institutionen, die wie keine anderen für die exzellente Klangtradition der sächsischen Landeshauptstadt stehen. Der Dresdner Kreuzchor bringt mit seiner jahrhundertelangen Geschichte jene glasklare Präzision und emotionale Tiefe ein, für die er weltweit geschätzt wird. Begleitet werden die Kruzianer von der Sächsischen Staatskapelle Dresden, einem der traditionsreichsten Orchester der Welt, dessen warmer, seidiger Klang die perfekte Leinwand für Mozarts vielschichtige Partitur bietet. Gemeinsam mit erstklassigen Solisten erschaffen sie ein Klangbild, das die gesamte Gefühlspalette der menschlichen Seele abbildet.

Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores 2026, Johann Sebastian Bach, h-Moll-Messe, Mozart, Große Messe in c-Moll
Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores (c) Martin Jehnichen

Unter der souveränen Leitung von Kreuzkantor Martin Lehmann verschmelzen die Stimmen des Chores und die Instrumentalisten zu einem organischen Ganzen. Lehmann versteht es meisterhaft, die Kontraste zwischen den wuchtigen Choreinsätzen und den fast opernhaften Arien herauszuarbeiten, ohne dabei den sakralen Ernst des Werkes aus den Augen zu verlieren. In der einzigartigen Akustik der Kreuzkirche entfaltet sich so ein Ereignis, das die Grenzen zwischen Himmel und Erde für einen Moment verschwimmen lässt. Sichern Sie sich rechtzeitig Ihre Plätze für diese besondere Begegnung von Glaube, Geschichte und höchster Vollendung der Kompositionskunst.

Die Trauermotette „Wie liegt die Stadt so wüst“, die der ehemalige Kreuzkantor Rudolf Mauersberger im Eindruck der Zerstörung Dresdens komponierte, eröffnet traditionell das Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores, mit dem allen Opfern von Krieg, Verfolgung und Zerstörung gedacht werden soll.

Wolfgang Amadeus Mozart, Große Messe in c-Moll KV 427

Gedenkkonzert des Dresdner Kreuzchores
Rudolf Mauersberger, „Wie liegt die Stadt so wüst“
Wolfgang Amadeus Mozart, Große Messe in c-Moll KV 427
Samstag, 06.02.2027, 17.00 Uhr (Einlass 16.15 Uhr)
Kreuzkirche Dresden

Mitwirkende:
Solisten
Dresdner Kreuzchor
Sächsische Staatskapelle Dresden
Kreuzkantor Martin Lehmann, Leitung

Tickets: 14 / 20 / 36 / 48 / 58 / 67 € (erm. ab 12 €)

Tickets erhältlich ab 15. Juni 2026, 10.00 Uhr an der Konzertkasse, online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen
Abendkasse: Konzertkasse im Haus an der Kreuzkirche 90 Minuten vor Beginn geöffnet. Abendkassenzuschlag: 3,00 € je Ticket.

Ermäßigte Preise gelten für Kinder ab 6 Jahren (Eintritt erst ab 6 Jahren möglich), Schüler, Studenten, Auszubildende, Männer und Frauen, die Bundesfreiwilligendienst (BFD) leisten, Freiwillig Wehrdienstleistende (FWD), Inhaber des Dresden-Passes sowie Schwerbehinderte ab GdB 80 und deren Begleitpersonen.

KombiTicket

Die Konzertkarte gilt auch als Fahrausweis im VVO-Verbundraum vier Stunden vor Veranstaltungsbeginn bis 4.00 Uhr des Folgetages in allen Nahverkehrsmitteln – außer Sonderverkehrsmittel.

Dresdner Kreuzchor, h-moll Messe, Weihnachtsoratorium, Mozart: Große Messe in c-Moll
Dresdner Kreuzchor (c) Martin Jehnichen